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Quelle: Bild von Siggy Nowak auf Pixabay 


Drohnen Rennen - eine neue Motorpsortart

Schon gehört?

Fällt das Wort Drohne gehen bei vielen gleich die Alarmglocken an. War da nicht was mit Kampfdrohnen und unbenannten Flugobjekten, den USA und eventuell sogar Krieg? 
Ha! Wenn die wüssten, was man mit den kleinen Dingern alles machen kann, was nichts mit Kampf oder Krieg zu tun hat. 
Nicht nur, dass man mit Drohnen die tollsten Bilder und Videos aus der Luft machen kann. Mit ihnen werden sogar Rennen geflogen, und zwar ziemlich spektakuläre Rennen.

First Person View Racing (FPV-Racing), auch Drone Racing genannt, ist eine ganz neue Art des Motorsports, in der sogar Champions League stattfinden. Und das fast unbemerkt von einem Großteil der Bevölkerung. 

Wie Formel 1 in der Luft

Die Piloten sind per Video Brille mit der Drohne verbunden. So steuern sie ihre Flugobjekte und bestreiten das Rennen aus der Vogelperspektive in einer rasanten Geschwindigkeit von bis zu 170 km/h. Die meisten Piloten bauen ihre Drohnen selbst und sind damit sozusagen ihr eigener Rennstall. 
Verglichen werden die Drohnen Rennen häufig mit der Formel 1, was das Ganze wohl angemessen beschreibt. Außer, dass den Piloten nichts passieren kann, sollte die Drohne einmal aus der Bahn kommen. Ein riesen Vorteil.

Wie man auf so einen Sport kommt? 

Bei den meisten beginnt es mit der Faszination für die tollen Bilder einer Fotodohne. Hat man dieses Gerät einmal im Griff, kommt der Spaß am Fliegen dazu, ohne dass man einen Pilotenschein benötigt oder in Gefahr geraten könnte. Diese Begeisterung trägt dann den ein oder anderen weiter und es kommt der Wunsch nach Schnelligkeit und Nervenkitzel hinzu.
Das Erlebnis des Fliegens mit der Drohne über die Videobrille schlägt viele der jungen Piloten sofort in ihren Bann und lässt sie nicht wieder los. 
Während gewöhnliche Hobbypiloten ihre Flugobjekte in Gärten und auf freiem Feld aufsteigen lassen, wird bei den Rennen innerhalb eines vorgeschriebenen Pakours geflogen und die Geschwindigkeit steht im Vordergrund. 
Die Drohnen für den Rennsport haben Ähnlichkeit mit den Kameradrohnen, sind jedoch völlig anders konstruiert, um in Sekundenschnelle auf die 120-170 km/h Höchstgeschwindigkeit zu kommen. In Sachen Agilität sind diese kleinen Flugobjekte einem Rennwagen natürlich weit überlegen. Leichte Modelle können bei einer Geschwindigkeit von 100 km/h einen Kurvenradius von 2 Metern fliegen. Das schafft kein Sportwagen.

Was macht es so faszinierend?

Damit die Piloten die Stecke im Blick haben, sind an den Drohnen Kameras befestigt. Diese übertragen ihre Bilder live auf die Videobrille der Piloten. Manche Piloten sagen, dass alles so echt abläuft, dass sie beim Abwärtsflug ein Kribbeln im Magen verspüren, als säßen sie selbst in einer Achterbahn bzw. in der Drohne, so realitätsnah kommen die Bilder auf der Videobrille rüber und täuschen das Gehirn. Der Kick ist unglaublich und macht die Faszination an diesem Sport aus.

Die Entwicklung so rasant wie die Rennen selbst

Was 2014 als Amateursport begann, findet mittlerweile als FPV-Rennen weltweit statt. 2016 von der Drone Racing League (DRL) als Sport der Zukunft angekündigt, verbindet dieser Sport heute seine Anhänger über mehrere Kontinente hinweg. So  existiert in New York eine lebendige Szene, in Australien machen die Piloten die Ruinen der Vorstädte unsicher und auch in Deutschland wird die Fangemeinde immer größer. 
Die großen Rennen dieser kleinen Flugobjekte finden in New York, Dubai und auf Hawaii statt, bei denen Preisgelder in Millionenhöhe ausgelobt werden. 
Eine der größten Besonderheiten an den Rennen der DRL ist die Tatsache, dass diese nicht als Live Rennen stattfinden, sondern als mit Dramaturgie und Schnitten aufgearbeitetes Video im Nachhinein den Fans präsentiert wird. 

Die deutschen Dronenmasters agieren da ein wenig anders und sehen sich vor allem in der Tradition, FPV-Racing nicht allein als Trendsport, sondern auch als Teiber für Technologie und Akzeptanz zu nutzen. 
Und während man in den USA die Drone Racing League als große Show präsentiert, geht die Entwicklung in Deutschland entspannter voran, sodass sich Drohnen Rennen und Picknick im Park nicht gegenseitig ausschließen.